Anwalt für Drogenbestellung im Internet – Vorwurf des Erwerbs
Vorladung wegen Erwerbs von Betäubungsmitteln nach § 29 BtMG? Wie die Ermittler an Daten kommen – und wie Sie sich verhalten sollten.

Häufig erhalten Personen eine Vorladung, weil über das Darknet oder frei zugängliche Plattformen Substanzen bestellt wurden. Für viele wirkt das Internet anonym – dennoch erlangen die Behörden immer wieder Kenntnis und leiten Ermittlungen ein.
Wie die Polizei davon erfährt
Sendungen werden häufig durch den Zoll kontrolliert. Besteht der Verdacht einer verbotenen Substanz, wird ein Wirkstoffgutachten in Auftrag gegeben. Auch über Kundenlisten zerschlagener Darknet-Marktplätze entstehen Ermittlungen.
Eine angegebene Empfängeradresse beweist allein keine Täterschaft. Gerichte haben mehrfach entschieden, dass aus einer Bestellliste oder einem abgefangenen Paket nicht mit der nötigen Sicherheit geschlossen werden kann, dass der Adressat tatsächlich bestellt hat.
Was Sie tun sollten
Machen Sie keine Angaben zur Sache und nutzen Sie Ihr Aussageverweigerungsrecht. Ich ordne den Sachverhalt rechtlich ein, beantrage Akteneinsicht und entwickle die bestmögliche Verteidigung.


